2. Liga mit 25 Jahren: Dresdner Schiri macht´s Dynamo vor | Sport

Tanzt die Bundesliga bald zum Dresdner Pfiff? Richard Hempel (25) weist Dynamo den Weg, auf dem Weg in die deutsche Elite.

„Die Bundesliga war früher mein Traum“, erklärt der gebürtige Lausitzer. “Jetzt siehst du mich an.”

Offiziell ist Hempel noch in Kategorie 3 eingestuft. Doch bereits im November bestritt er seine ersten Spiele in der zweiten Liga. Tests zeigen, dass der DFB ihn auf dem Vormarsch sieht.

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Hempel stammt aus Großnaundorf (Kreis Bautzen). „Mein Vater war Schiedsrichter. Ich schaue zu.” Mit 12 Jahren fing er an zu pfeifen. Gleichzeitig mit Sondergenehmigung.

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Natürlich stand er im Tor der Einheit Kamenz. Aber nur bis er 14 Jahre alt war.

Hempel: „Ich hatte Schulden bei Dynamo. Da wurde mir klar, dass man als Torhüter nicht weit kommen wird. Und wenn ich nicht spielen konnte, wollte ich pfeifen. Das habe ich immer gerne gemacht.“

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Trotz aller Kritik und Beleidigungen?

„Man wächst hinein“, erklärt Hempel. “Selbst nach guten Spielen frage ich mich. Ich habe es einmal eingeschaltet. Er denkt lange darüber nach. Aber es betrifft mich nicht psychisch.

Der Düsseldorfer Fan traf ihn als Linebacker im Oktober 2021 in Hamburg (1:1).

Hempel: „Dazu gehört, dass jeder zu Wort kommen darf. Wenn es um Fußball geht, hat jeder Gefühle. Aber jeder weiß, wie man sich selbst filtert. Physische Angriffe funktionieren überhaupt nicht!“

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Zumal die Schiedsrichter etwas mit Rudelbildungen, Spielplattformen und Profis zu tun haben, die gerne auf dem Platz diskutieren.

„Manchmal ist es wie im Kindergarten“, sagt Hempel. „Der Druck auf den Spielern ist groß. Ich versuche, meine Gefühle mit der anderen Person so auszugleichen, dass die Person wieder normal sprechen kann.”

Sie profitiert von ihrem Hauptberuf als Sozialarbeiterin. In der Familienförderung in Dresden begleiten Sie Eltern und Kinder in ihrer Erziehung.

Foto: ostsport.bild.de

„Ich versuche, auf dem Platz offen zu bleiben und einen coolen Weg für die Spieler zu finden. Aber manchmal lasse ich sie überhaupt nicht mit mir reden, ich kann ausflippen und mich ihnen widersetzen. “

Hempels Vorteil: Mit 1,99 Metern Größe verschafft er sich Respekt.

Neben 30 Stunden als Sozialpädagoge benötigst du etwa genauso viel Zeit wie als Schiedsrichter: vier Stunden Spieltracking, drei Stunden Videoanalyse brisanter Ereignisse aus der letzten Fußballwoche, dazu vier Fitnesseinheiten. , rund zehn Stunden An- und Abreise und Vorbereitung auf das Spiel vor Ort.

Hempel: „Vor jedem Spiel bespreche ich mit meiner Mannschaft, welche Charaktere unsere Hauptakteure sind und wo die Mannschaften oft Fouls begehen.“

Schiedsrichter üben vor allem mit heißen Spielern. In der 2. Liga gibt es Zusatzverträge mit dem Videoschiedsrichter.

Hempel gibt zu: „Fußball gucken macht keinen Spaß, weil ich das Spiel immer anders sehe.“ Bei ihm dreht sich alles um die Interpretation der Regeln vor dem Fernseher…

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