Befragung: Pro-russische Propaganda überzeugt immer mehr Menschen in Deutschland

Deutschland Repräsentative Umfrage

Die prorussische Propaganda überzeugt immer mehr Menschen in Deutschland

“Wir dachten, wir könnten ein Krokodil zähmen, indem wir ihm Fischstäbchen füttern.”

In seiner Machtstruktur ist Putin von Kindern umgeben und ja. Inwieweit begreift der Diktator noch die Realität – oder glaubt er nun seiner eigenen Propaganda? Henryk M. Broder weiß nur eines: Diktatur ist keine One-Man-Show.

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Eine repräsentative Umfrage ergab, dass die Deutschen anfällig für russische Propaganda sind. 14 Prozent der Befragten glauben, dass die Ukraine eigentlich keinen territorialen Anspruch auf ihr Land hat. Im April sahen die Bewertungen anders aus.

PiRussische Verschwörungsgeschichten überzeugen laut einer repräsentativen Umfrage immer mehr Menschen in Deutschland. Laut einer Analyse des Center for Monitoring, Analysis and Strategy (CeMAS) stimmte fast jeder fünfte Befragte (19 Prozent) zu, dass der russische Angriffskrieg Russlands unveränderte Antwort auf die NATO-Herausforderung war. 21 Prozent stimmten dieser Aussage teilweise zu. Im April lag die Zustimmung laut der am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Studie noch bei zwölf beziehungsweise 17 Prozent.

Ähnlich hohe Zustimmung findet laut CeMAS die Aussage, Präsident Putin gehe gegen eine globale Elite vor, die im Hintergrund die Fäden zieht (18 Prozent). 14 % sagten, die Ukraine habe keinen wirklichen territorialen Anspruch auf die Ukraine, und 12 % sagten, die Ukraine habe geheime Biolabors mit den USA, um Biowaffen herzustellen. Fast jeder Zehnte stimmte zu, dass der Krieg notwendig war, um die angeblich faschistische Regierung in der Ukraine zu eliminieren (9 Prozent) und nur dazu diente, von der Pandemie abzulenken (8 Prozent).

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Ein Vergleich der Zustimmungsraten von Oktober mit den Raten aus der Studie vom April 2022 zeigt, dass die Zustimmung laut den Studienautoren bei allen Aussagen deutlich gestiegen ist. Die Daten basieren laut CeMAS auf einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung, die Datenerhebung erfolgte zwischen dem 3. und 11. Oktober 2022. Demnach nahmen 2.228 Personen im Alter zwischen 18 und 90 Jahren an der Studie teil.

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