Christian Streich: Kritik an DFB-Team teilweise “völlig daneben” – Fußball

Der SC Freiburg ist auf dem Weg in die Champions League. Die Nationalmannschaft geht unter. Christian Streich sprach mit SWR Sport über die WM in Katar und den SCF.

Die WM 2022 in Katar geht in die Endphase. Ein spannendes Viertelfinale mit großen Namen steht vor der Tür – allerdings ohne die deutsche Nationalmannschaft. Freiburgs Trainer Christian Streich beobachtet die Spiele des DFB-Teams. Vor der WM war er sich nicht sicher, ob er sich das Endspiel in dem Wüstenland anschauen würde.

Der Freiburger Trainer hat sich drei Spiele der deutschen Mannschaft angesehen. Als Gründe für das Scheitern sieht er mangelnde Effizienz und Schutz. “Deutschland hatte viele Torchancen. Wir haben nicht gut genug verteidigt. Wenn man offensiv spielt, muss man sehr gut verteidigen – alle.”

Aussagen ehemaliger Spieler teilweise “total falsch”

Aber auch Christian Streich war verstört von den Kritikern, die über den scheidenden Direktor Oliver Bierhoff, den Bundestrainer Hansi Flick und die Mannschaft sprachen: „Was manchmal falsch war, waren die Berichte von Leuten, die sich vor ein paar Jahren selbst getreten und sich geärgert haben. die Kritik derer, die dort saßen. Und jetzt sitzen sie alleine da und sagen manchmal Dinge, bei denen man sagt: ‚Das kann nicht wahr sein.’

Auch Lesen :  Mercedes kündigt neues Konzept für 2023 an

Die Folge von Streich ist, den Fernseher direkt nach dem Spiel auszuschalten: „Dann muss ich keine Werbung gucken. Und es gibt keine unangebrachten Kommentare.“















Das DFB-Team ist nicht Manchester City

Doch der 57-Jährige sieht die Probleme der Nationalmannschaft: „Manchmal sind wir nicht ganz Weltklasse, das muss man sagen. Deshalb wäre es sehr wichtig gewesen, wenn die Mannschaft – koste es was es wolle.“ gemeinsam verteidigt hätten.”

Aber genau hier haben die Nationalmannschaften einen Fehler. Spieler mit Schwächen wie der Klub kann man nicht kaufen. “Die Nationalmannschaft ist nicht Manchester City, wo man für 100 Millionen eine neue bekommt.” Die genannten Defizite seien nur gemeinsam zu lösen, sagte Streich. Er verweist auf Benedikt Höwedes, der 2014 nicht auf seiner gewohnten Position als Linksverteidiger spielte und mit der Nationalmannschaft Weltmeister wurde.

Auch Lesen :  Mercedes jetzt Favorit fürs Rennen?














Auch Bundestrainer Hansi Flick wird wegen Abwehr kritisiert. “Die ganze Mannschaft war gut genug. Sie hatten genug Torchancen, sie haben als Team einfach nicht gut genug verteidigt.” Da die Mannschaft nicht auf allen vier Positionen über Weltklasse-Verteidiger verfüge, müsse er “hinten alle schützen – und das fängt vorne an und setzt sich im Mittelfeld fort.” Das DFB-Team hätte „viel gewinnen können“.

Ginter und Günter spielten in Katar keine Rolle

Zwei Freiburger hätten für eine bessere defensive Stabilität gesorgt. Doch weder Matthias Ginter noch SCF-Kapitän Christian Günter spielten unter Hansi Flick in Katar eine Rolle, das merkte Streich. „Ginter war definitiv ein Verteidiger der ersten Runde, der das Wort ‚Verteidiger‘ oft auf seiner Brust tragen konnte.“

Auch Lesen :  WM 2022 im Kerner-TV ist wie auf Crystal-Magenta! | Sport

Mittlerweile sind viele Spieler der zweiten Mannschaft im Training Freiburg. Nationalspieler bekommen eine Pause, bevor sie wieder fahren. Die Arbeit mit der zweiten Mannschaft mache Streich „sehr viel Spaß“. Der langjährige Bundesliga-Trainer begründet seine Aussage: „Sie sind gute Spieler und voll motiviert. Es ist für uns überhaupt kein Problem, in gemischten Mannschaften zu trainieren, weil wir kein störendes Hierarchiegefühl haben.“















Nach und nach kehren internationale Spieler ins Training zurück – im Vergleich zum deutschen Team läuft es beim SC Freiburg gut. An zweiter Stelle überwintern die Breisgauer. Vor den Freiburgern liegt nur noch Branchenprimus FC Bayern. Beeindruckende Entwicklung.

Vor zehn Jahren hat Christian Streich den SCF vom Tabellenende an die Spitze geführt. Mit dem Einzug ins Achtelfinale der Europa League werden die Freiburger im neuen Jahr spannende K.-o.-Spiele bestreiten – anders als die deutsche Nationalmannschaft. Es ist bereits zu Boden gefallen.















Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button