“Desolate Betriebsqualität”: Mehr Ersatzverkehr soll Probleme bei Wasserstoffzügen lösen | hessenschau.de

Lieferschwierigkeiten und technische Probleme: Der Start der neuen Wasserstoffzüge im Taunus verlief mehr als holprig. Jetzt soll alles besser werden: mit mehr Schienenersatzverkehr und „Fahrgästen“.

Sie soll die weltweit größte Wasserstoffflotte durch den Taunus rollen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten: Der Rhein-Main-Werkehrsbund (RMV) setzte große Hoffnungen in seine hochmodernen Wasserstoffzüge. Zuletzt wurde das Projekt jedoch meist mit Negativschlagzeilen gefeiert. Bisher wurden nur wenige der 27 geplanten Wasserstoffzüge ausgeliefert, technische Probleme haben sie zwischenzeitlich lahmgelegt.

Am Donnerstag versammelten sich die Beteiligten zu einer Krisensitzung, darunter Landrat Ulrich Krebs (CDU) und RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Ziel sei es, „die schlechte Arbeitsqualität auf der Strecke RB15 (Brandoberndorf – Bad Homburg) sofort zu verbessern“, insbesondere im Hinblick auf den Schulstart am kommenden Montag.

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Weitere Schienenersatzverkehre sind geplant

Dies soll nun mit mehr Schienenersatzverkehr gelingen. Daher sollte es für jede geplante Zugfahrt eine Alternativverbindung geben. Der entsprechende Fahrplan werde am Freitag bekannt gegeben, teilte der RMV mit.

Wir stehen in engem Kontakt mit anderen Unternehmen, um kurzfristig weitere Busse und Busfahrer zu gewinnen. Entschädigt werden auch die geplanten Bauarbeiten an der Bahn vom 13. bis 29. Januar.

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“Travel Guides” sollen Reisende informieren

Der Mangel an Informationen über Passagiere hat zuletzt für Unzufriedenheit gesorgt. Laut RMV kam es aufgrund eines Fehlers bei der Datenübertragung zu Fehlinformationen in den Auskunftssystemen. Der Fehler wurde nun gefunden und wird behoben. Darüber hinaus werden ab Montag an allen Bahnhöfen sogenannte „Passagierfahrer“ eingesetzt, um die Fahrgäste zu informieren.

Laut RMV bedauert der Hersteller von Wasserstoffzügen „die durch die gescheiterte Inbetriebnahme verursachte Gesamtsituation zutiefst“. Alstom kündigte an, alles dafür zu tun, „so schnell wie möglich eine vollständige und zuverlässige Fahrzeugflotte auf der Taunusbahn zur Verfügung zu stellen“.

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