Eine Fußball-Frucht zum Anbeißen: Ronaldo verwirrt mit bizarren Aussagen

Football-Fruchtbiss
Ronaldo war verwirrt von den seltsamen Berichten

Es ist Cristiano-Ronaldo-Woche. Zumindest bekommt der alternde Fußballstar wegen seines Zahltag-Interviews mit Piers Morgan die Aufmerksamkeit, die er auf dem Spielfeld nicht erregen würde. In diesem Gespräch gibt er sich ungewöhnlich zurückhaltend.

Der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo ist sportlich unterwegs, aber in Sachen Social Media macht dem fünfmaligen Weltfußballer niemand etwas vor. Und Sie wissen genau warum. „Du musst nett sein“, sagte Ronaldo über sein Geheimnis in der TV-Show Piers Morgan Uncensored. Er sei „stolz“, dass niemand mehr Follower auf Instagram habe als er. “Ich bin eine Frucht, in die die Leute beißen wollen”, erklärte Ronaldo, “wie eine Erdbeere. Gutes Aussehen hilft auch.”

Bereits am Sonntag waren erste Auszüge seines „Bombshell-Interviews“ veröffentlicht worden, Ronaldo hatte seinen Klub Manchester United scharf kritisiert und verärgert. Er warf Trainer Erik ten Haag sogar „Betrug“ vor und räumte auch gegen aktuelle und ehemalige Teamkollegen wie Wayne Rooney und Gary Neville ein. Am Mittwoch, der ersten Hälfte des 90-minütigen Interviews, das auf TalkTV ausgestrahlt wurde, hielt sich der Superstar einmal mehr zurück und schaute nur auf die Fehler anderer.

“… und ich bin ein Vorbild”

Von Ralf Rangnick hatte er vor seinem Wechsel zu den Roten Teufeln noch nie etwas gehört. “Auf keinen Fall”, antwortete der 37-Jährige auf die Frage, ob er Deutschland schon einmal kenne. “Keiner der Leute, mit denen ich gesprochen habe, kannte ihn.” Es war ein Fehler, Rangnick zum Manager bei Manchester zu machen. „Wenn Sie Ole Solskjaer entlassen, müssen Sie einen ersten Teammanager finden, keinen Sportdirektor“, sagte Ronaldo. Rangnick war von Dezember 2021 bis Sommer 2022 Cheftrainer von Man United.

Ronaldo gab zu, dass es ihm egal ist, ob es Neinsager gibt. “Ich kümmere mich um Menschen, die mich lieben, ich verschwende keine Zeit mit Menschen, die mich nicht mögen.” Sie sind “interessiert an meinem Leben”. Er sei kein Typ, der “gerne Ratschläge gibt, weil ich lieber ein Vorbild bin. Und ich bin ein Vorbild. Ich bin der Erste, der ankommt, und der Letzte. Ich bin gerne ein Vorbild.”

Ronaldo verriet auch, dass er letztes Jahr beinahe zu Manchester City gewechselt wäre. „Es war hart, hart. Sie wollten mich“, bestätigte er. City-Trainer Pep Guardiola habe Gefallen an ihm gefunden, sagte Ronaldo. Letztendlich war es seine vergangene Zeit bei United, die ihn dazu bewog, zu den Red Devils zurückzukehren. “Dein Herz, dein Gefühl, die Geschichte, die du zuvor getroffen hast, macht den Unterschied”, sagte der Portugiese. Zusätzlich beeinflusste ein Gespräch mit Club-Ikone Sir Alex Ferguson seine Entscheidung. Er sagte: Es ist Ihnen unmöglich, zu Manchester City zu gehen. Ich sagte: OK, Chef.

Portugiesischer Medienklatsch über CR7

Nationaltrainer Fernando Santos hat Ronaldo nach einem umstrittenen Interview in der Heimat Portugals verteidigt. “Es ist ein persönliches Gespräch, das respektiert werden muss. Es geht um Toleranz”, erklärte der Trainer des WM-Teilnehmers vor Reportern in Lissabon. Ronaldo ist ein „freier“ Mensch. Diese Meldungen lösten nicht nur in England Bestürzung und Betroffenheit aus. Ronaldo wurde auch von den portugiesischen Medien kritisiert. Sie sprachen unter anderem über „sein Tor“ für den 37-Jährigen, der in der WM-Vorbereitung der Seleção für Aufsehen sorgte.

Santos bestritt dies. Für die Nationalmannschaft sei das Interview mit Ronaldo “absolut kein Thema”, sagte er. “Wie (international) João Mário gestern sagte: Es gibt immer vier oder fünf Fragen zu Cristiano in unseren Pressekonferenzen. Aber das (Interview) hat nichts mit uns zu tun, nichts, null. Er hat nichts über die Nationalmannschaft gesagt. Hier hat er niemanden, der sich zu mba äußern könnte.” Ronaldo werde am Donnerstag im WM-Finale Portugals gegen Nigeria nicht dabei sein, sagte der Trainer. Der Europameister von 2016 trifft in der ersten Runde der Gruppe H in Katar auf Uruguay, Ghana und Südkorea. Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften hat Portugal das Achtelfinale nicht erreicht.

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