Famila und Aldi reduzieren Öffnungszeiten wegen Energiekrise

Lübeck. Wer abends bei Familia in Lübeck einkaufen möchte, muss künftig nicht zu spät gehen: Ab dem 1. November schließen die Supermärkte der Kette in Lübeck eine Stunde früher, um 20 Uhr statt wie bisher um 21 Uhr . . Das hängt mit der Energiekrise zusammen, aber auch mit dem Personalmangel. „Da lief alles zusammen“, sagt Familla-Sprecherin Solveig Hahnemann. „Jetzt werden wir versuchen zu sehen, ob es funktioniert.

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Lübecks Familienmärkte schließen eine Stunde früher

Die drei Filialen von Familia in Lübeck – in Weslo, in der Schwarzauer Landstraße und in Kuknitz – sind gut besucht, ebenso wie die Filiale in Stockelsdorf vor den Toren der Stadt. „Nach 20 Uhr ist nicht mehr viel Kundenverkehr“, sagt Hannemann. „Wir konzentrieren die Mitarbeiter so, dass zu Stoßzeiten mehr Leute im Laden sind. Die Mitarbeiter sind zufrieden.”

Aldi: Drei Viertel der Filialen schließen um 20 Uhr

Aldi Nord hat als erster Lebensmitteleinzelhandelskonzern angekündigt, ab dem 1. November in fast drei Vierteln seiner Filialen in Deutschland die Öffnungszeiten zu kürzen und künftig um 20 Uhr statt um 21 Uhr zu schließen. Auf Nachfrage von LN am 28. Oktober erklärte das Unternehmen nicht, um wen es sich in Lübeck handelt. Der Pressedienst sagte, es sei nicht möglich, regionale Fragen zu beantworten. Nur so viel: „Wo keine Ankündigung ist, ändert sich nichts an den Öffnungszeiten.“

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Bei Reve gibt es keine geänderten Arbeitszeiten

Die Handelskette Rewe, zu der auch die Penny-Discounter gehören, will die Öffnungszeiten ihrer Filialen nicht ändern. Ob dies auch für das Rewe-Geschäft als eigenständiges Unternehmen in der Ziegelstraße zwischen Ziegelteller und Fackenburger Allee gilt, konnte am Freitag nicht in Erfahrung gebracht werden. Für den ehemals eigenständigen Rewe-Markt in der Wahmstraße in der Innenstadt ist jedenfalls kein Stellenabbau geplant.

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Edeka: Jeder Markt entscheidet für sich

Auch Konkurrent Edeka, dessen Betriebe fast ausschließlich von selbstständigen Inhabern geführt werden, plant keine Veränderungen – das könnte sich aber ändern. Paolo Laveglia, Marktleiter des E-Centers an der Siegelstraße (geöffnet von 7 bis 21 Uhr), wartet noch ab, wie sich andere Supermärkte in der Umgebung verhalten werden. Schon vor Kriegsbeginn in der Ukraine überlegten er und seine Kollegen, den Laden wegen Personalmangels vorzeitig zu schließen, “sehr schwierig”, sagt er. “Ich werde mich aus dem Fenster lehnen: Es wird kommen.”

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Für Bernd Merkl, Chef von Edeka Neukauf Märkl in der Ratzeburger Allee, kommt eine frühere Schließung derzeit nicht in Frage. Sein Geschäft ist von Montag bis Samstag von 7 bis 22 Uhr geöffnet. “Es sei denn, Reve würde auch kürzen.” Dann könntest du vielleicht darüber nachdenken“, sagt er. Eher würde er lieber um 8 Uhr als um 7 Uhr aufmachen – aber die Lieferzeiten von Edeka sprechen gegen ihn.

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Die Festnetzanschlüsse bleiben um 19:00 Uhr bestehen

An der regionalen Kette der Biomärkte Landwege ändert sich natürlich nichts. Die Märkte in Lübeck und Bad Schwartau haben jetzt nie länger als 19 Uhr geöffnet. Bei Landwege fühlt man sich bestätigt: „Wir halten an unseren vernünftigen Kernarbeitszeiten fest“, sagt Sandra Box, zuständig für Marketing und Kommunikation, „das hat für uns auch mit Sozialverträglichkeit zu tun.“ Energie lässt sich nicht durch Arbeitszeitverkürzung sparen. ohnehin. “Ich schalte den Kühlschrank nicht aus, wenn der Kunde geht.” „Das LED-Licht im Kühlschrank ist kein Kostentreiber.“

Supermärkte kämpfen mit Fachkräftemangel

Es sei schon eine Herausforderung, die Betriebszeiten bei Personalmangel aufrechtzuerhalten, sagt Box. Alle Lebensmittelhändler sagen dasselbe. Familla-Sprecherin Solveig Hahnemann sagt: „Im Einzelhandel haben wir Probleme, Fachkräfte zu finden – insbesondere für die Käse- und Fleischtheken, wo wir kaum Stellen besetzen können.“

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