Förderung für Transferprojekt Innohub 13 endet

Wildau. Bewölkter Regentag in Wildau. Sarah Schneider ist bereits in der Science Box auf dem Campus der Technischen Universität fleißig. Der Koordinator des Wildau-Projekts des gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg durchgeführten Transferprojekts „Innovation Hub 13“ strahlt Zuversicht aus – obwohl das bald auslaufende Projekt keine weitere Förderung durch die erhält Bundesregierung. -Landesinitiative “Innovative Hochschule”.

Lesen Sie mehr nach der Ankündigung

Lesen Sie mehr nach der Ankündigung

Nur sechs der bisher bundesweit 29 Projekte der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ werden fortgeführt.

Das war nicht nur für das große Team des Projekts, kurz Innohub 13 bekannt, ein Schock, sondern auch für alle, zu denen in den letzten fünf Jahren enge Kontakte in der Region aufgebaut wurden. Gleichzeitig bestand aber an beiden beteiligten Universitäten ein großes Interesse, möglichst viele Dinge weiterführen zu können. Auch Ulrike Tippe, Präsidentin der TH Wildau, betonte im Gespräch mit dem MAZ, dass bestimmte Aufgaben und Aktivitäten beibehalten und die Netzwerkstruktur weiterentwickelt werden soll. „Es war sehr bitter, dass die meisten Hochschulen, die Folgeanträge gestellt haben, nicht berücksichtigt wurden“, sagte sie. Tatsächlich hatten einige der in der ersten Förderrunde 2017 als „Innovative Hochschulen“ ausgewählten – durchaus berechtigte – Hoffnungen auf eine weitere Förderung. Nur sechs der ursprünglich 29 werden landesweit fortgeführt.

Auch Lesen :  Mars, Jupiter, Wintersternbilder – besonderes Highlight im Dezember

auch lesen

Lesen Sie mehr nach der Ankündigung

Lesen Sie mehr nach der Ankündigung

Dass Sarah Schneider an diesem grauen Morgen den Blick in die Zukunft wagt und dabei schmunzeln kann, ist der TH Wildau und der BTU Cottbus-Senftenberg zu verdanken, denn beide Universitäten wollen weiterhin eng zusammenarbeiten. Es besteht auch die Hoffnung auf Unterstützung aus einem anderen Finanzierungsprogramm. Das wird nicht perfekt funktionieren. Einige der 13 am Innohub-Projekt an der TH beteiligten Personen arbeiten jedoch noch in anderen Bereichen der Universität, einige werden möglicherweise zunächst in anderen Positionen fortgeführt.

Sarah Schneider war zunächst auch als Transferscout in das Projekt eingebunden und übernahm 2021 die Projektkoordination.

Sarah Schneider war zunächst auch als Transferscout in das Projekt eingebunden und übernahm 2021 die Projektkoordination.

Sie alle sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Insbesondere die drei Transferscouts für digitale Integration, Leichtbau und Life Sciences mussten den enormen Spagat bewältigen, nicht nur technisch und wirtschaftlich versiert genug zu sein, um sowohl mit Forschungskollegen als auch mit Unternehmen auf Augenhöhe kommunizieren zu können. sie vereinen zu können. „Die Scouts sind unser Herzstück“, betont Sarah Schneider. Dieses Konzept solch besonderer Networking-Kontakte hat mittlerweile sogar Nachahmer gefunden. Dieses Ansiedlungsprojekt diente als „Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit in der Region entlang der A13“ – die Forschung und Arbeit der Hochschulen in der Region sollen so sichtbarer werden.

Allein 190 Ideen für Verbundprojekte wurden entwickelt, was zu rund 60 geförderten Forschungsanträgen führte. 90 komplexe Verteilergetriebe wurden bewältigt, viele Workshops und andere spezielle Veranstaltungsformate wie InnoMix und InnoTalk geschaffen, um Menschen in der Region einzubinden und Unternehmen – insbesondere kleinere – zu unterstützen. Der Innofab-Ideenwettbewerb fand statt, die Forschungsergebnisse von InnoRadar werden zusammengeführt, virtuelle Laborrundgänge wurden entwickelt. Manches kann man direkt an der TH durch die Science Box sehen, in der Projekte vorgestellt werden.

Lesen Sie mehr nach der Ankündigung

Lesen Sie mehr nach der Ankündigung

Sarah Schneider, Daria Morcinczyk-Meier und Carsten Hille (von links) in der Science Box.  Interessenten können die vorgestellten Projekte auch von außen einsehen.

Sarah Schneider, Daria Morcinczyk-Meier und Carsten Hille (von links) in der Science Box. Interessenten können die vorgestellten Projekte auch von außen einsehen.

Anfänglich arbeitete das Innohub-Team hauptsächlich mit Unternehmen und Kommunen zusammen. Aber auch der Bereich Citizen Science fokussierte sich immer mehr darauf, Menschen direkt zu erreichen. Ein Beispiel ist das Projekt „Zu nah? – Viel mehr Sicherheit!”, bei dem rund 50 ehrenamtliche Radfahrer aus der Region mit offenen Fahrradsensoren gemessen haben, ob Autofahrer beim Überholen von Radfahrern den nötigen Abstand einhalten. Außerdem werden die Ergebnisse am 5. Dezember um 17 Uhr an der TH präsentiert. Ein weiterer war “Erzählen Sie uns von Ihrer Stadt! Erklären Sie uns Luckenwalde!” In Kooperation mit dem Anwesenheitsamt der Hochschule Luckenwalde wurden Bürgerinnen und Bürger gebeten, Fragen zu ihrem Leben in der Stadt zu beantworten.

Auch Lesen :  Studie zum Omikron-Ursprung: Entwicklung wurde übersehen | Freie Presse

auch lesen

„Wir haben schon viel bewegt und erreicht“, resümiert Sarah Schneider. Und das Team selbst stand in den Regionen entlang der A 13 vor wirtschaftlichen Herausforderungen, die nicht immer vorhersehbar waren. Krono stärkte die digitalen Projekte. Themen wie Gesundheit, Energie und Mobilität kristallisierten sich als weitere wichtige Aspekte für zukünftige Aktivitäten im Sinne von Innohub heraus, eng verknüpft mit künstlicher Intelligenz. Transferscouts beider Hochschulen sollen weiterhin als Tandems zusammenarbeiten, was auch für die Zukunft angestrebt wird. Das erworbene Wissen soll anderen Projekten in den Hochschulen zugute kommen können.

Die Zusammenführung lokaler Akteure ist eine Kernaufgabe des Transfers

„Transfer hört nie auf“, betont Sarah Schneider. Und es sei, sagt sie auch, eine gleichberechtigte Säule einer Universität neben Lehre und Forschung. Das Innohub-Team spürt, wie wichtig das Thema Transfer an der TH ist. Die Inno-Leute möchten weiterhin lokale Akteure zusammenbringen und helfen, Netzwerke zwischen Forschung, Praxis und Gesellschaft aufzubauen.

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button