Iran: Mullahs gehen brutal gegen Demonstranten vor: „Jeden Tag Drohungen“ | Politik

Mullahs greifen Demonstranten brutal an |

„Drohungen jeden Tag“

Am 16. September starb Mahsa Amini, 22, nachdem er vom Vizepräsidenten ins Koma geprügelt worden war. Seitdem befindet sich der Iran im Ausnahmezustand!

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In der vergangenen Woche gab es landesweit Massenproteste gegen die Kopftuchpflicht und die Mullah-Diktatur. Umstand: 40 Tage nach Mahsas Tod ist die Trauerzeit vorbei. Tausende pilgerten zum Friedhof ihrer Heimatstadt Saqqez. Auch ihre Eltern wollten an der Zeremonie teilnehmen.

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„Aber das Regime hat sie unter Hausarrest gestellt“, sagt Erfan Mortezaei (34) gegenüber BILD am SONNTAG. Er ist Mahsas Cousin, lebt im Irak und ist das einzige Mitglied ihrer Familie, das frei sprechen kann. “Sie erhalten jeden Tag Drohungen, sie werden gezwungen, nichts zu sagen.”

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Furchtlose Proteste: Demonstranten halten Fotos von Mahsa Amini vor dem UN-Büro in Erbil, der Hauptstadt des autonomen Kurdistans im Irak

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Foto: SAFIN HAMED/AFP

Irans „Oberster Führer“ Ali Khamenei (83) schlägt und tötet Kritiker

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Foto: IMAGO/ZUMA Draht

Laut Aktivisten wurde Mahsas Eltern gedroht, dass sie „um das Leben ihres Sohnes fürchten“ würden, wenn die Zeremonie stattfinden würde. Aber: Es ist vollbracht! Trotz Gewalt und Drohungen!

Protest im Iran: Junge Frauen reißen sich gemeinsam die Schals vom Kopf

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Foto: Twitter

Mahsas Cousin: „Das Regime will die Stimmen all jener zum Schweigen bringen, die nach Freiheit streben.“ Aber sie werden immer mutiger!

Diese Woche reiste die iranische Regisseurin Donya Madani (32) zu den Filmtagen nach Hof (Bayern). Sie durfte Teheran jedoch erst verlassen, nachdem sie unterschrieben und versprochen hatte, in Deutschland ein Kopftuch zu tragen. Aber: Er hat es dort hingelegt und bei seiner Rückkehr die Verhaftung riskiert.

Seit Beginn des Aufstands gegen die Mullahs hat es bereits 250 Tote gegeben. Auch in Deutschland gehen die Demonstrationen weiter.

Was soll Deutschland jetzt tun? „Deutschland und die EU müssen entschlossener als bisher harte Personensanktionen gegen Vertreter des iranischen Regimes verhängen“, sagte FDP-General Bijan Djir-Sarai (46, aufgewachsen im Iran) zu BILD am SONNTAG. „Die Ankündigung des Bundesaußenministers, dass Deutschland weitere Sanktionen verhängen wird, macht Hoffnung – aber es ist wichtig, dass diese Ankündigungen schnell umgesetzt werden.“

Terror in Teheran: Polizei erschießt Demonstranten, die gegen

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Foto: /AP

Der FDP-Politiker weiter: „Die EU muss ein Zeichen setzen, indem sie die Gespräche über das Atomabkommen mit dem Iran offiziell aussetzt.“

Foto: BILD

Dieser Artikel stammt von BILD am SONNTAG. Das ePaper der gesamten Ausgabe ist verfügbar hier.

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