Kurt Krömer: Mein Körper hat «Chez Krömer» abgestoßen

Boulevard (DPA)

Kurt Krömer: Mein Körper hat abgelehnt «Chez Krömer»

Comedian und Moderator Kurt Krömer im Hintergrund des Interviewraums der rbb-Sendung Comedian und Moderator Kurt Krömer im Hintergrund des Interviewraums der rbb-Sendung

Comedian und Moderator Kurt Krömer im Hintergrund des Interviewraums der rbb-Sendung „Chez Krömer“.

Quelle: Daniel Porsdorf/rbb/dpa

Der 48-Jährige hat die RBB-Show „Chez Krömer“ vor laufender Kamera ungeplant abgesagt. Auf Instagram erklärt er, warum es passiert ist.

DTV-Moderator Kurt Krömer (48) hat kürzlich aufgehört, in der Sendung „Chez Krömer“ zu unterhalten. „Mein Körper hat dieses Format schließlich abgelehnt. Das ist mir aufgefallen“, sagte Krömer in einem Instagram-Video. „Ich bin morgens mit schlechter Laune aufgewacht. Ich ging mit schlechter Laune zum Bahnhof. Ich saß schlecht gelaunt durch Redaktionssitzungen. Ich ging mit schlechter Laune zur Show. Ging schlecht gelaunt nach Hause. Und er ging schlecht gelaunt wieder ins Bett. Ich weiß nicht, ob Sie das Muster erkennen. Aber bei mir war da viel schlechte Laune und das will ich nicht.”

Am Montag wurde bekannt, dass die preisgekrönte Talkshow vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) eingestellt wird. Die Serie endete am Dienstag nach sieben Staffeln und mehr als 40 Folgen.

„Was wir da gemacht haben, war sehr erfolgreich, aber nur weil es jetzt erfolgreich war, will ich mich da nicht durchkämpfen“, sagte Krömer. „Es war nicht immer lustig. Aber – ganz wichtig für mich – es war nicht langweilig. Da müssen wir ehrlich sein.“ Er liebte und hasste die Show. „Und sie muss aufhören.“ Die Idee für das Format stammte aus einer anderen Phase seines Lebens.

Produzent Friedrich Küppersbusch, den Krömer als „helle Gestalt des Journalismus“ lobte, produzierte 41 Folgen als „Dreamteam“. „Die Bestellung war vier. (…) Ich sagte: Jetzt drehen wir vier Folgen, und dann werden wir wegen eines großen Unfugs gefeuert. Dann werden wir rausgeschmissen, weil keine Gäste mehr da sind. Aber dann verstehe ich wirklich nicht, dass vor unserer Tür wirklich eine Reihe von Ärschen ist, betteln, kratzen, weil alle in diesem Format enden wollten. Aber das spielt auch keine Rolle. Dies gilt eher für Psychologen. „Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist, auch wenn es noch nie schön war“, sagte der Berliner.

Als er die Reaktionen im Internet beobachtete, sagte Krömer: „Es war, als könnte man seine eigene Beerdigung sehen, während andere um einen trauerten. Weißt du, wenn sie neben dem Sarg stehen und sagen: ‚Nun, nicht alles, was er getan hat, war schlecht. Er war ein guter Kerl. Wir haben ihn geliebt. Vielleicht hätten wir es ihm früher sagen sollen. Aber jetzt ist er tot.”

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