Olaf Scholz: Deutschland hat die „Krise im Griff“, sagt der Bundeskanzler in der Generaldebatte

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Deutschland habe „Krise im Griff“, sagt Bundeskanzler Scholz

Merz’ Rede erinnert Scholz an Alice im Wunderland

Bundeskanzler Scholz warf Unionsfraktionschef Merz eine verzerrte Darstellung der Wirklichkeit in Deutschland vor. Seine Rede zur Eröffnung der Generaldebatte erinnerte ihn an „Alice im Wunderland“. Sehen Sie sich hier die vollständige Rede von Scholz an.

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Bundeskanzler Olaf Solz verteidigte selbstbewusst die Politik der Ampelregierung. „Die Energiesicherheit Deutschlands ist für diesen Winter gut gewährleistet“, sagte Scholz in der Bundestagsdebatte. Der SPD-Politiker lobte auch Reformen beim Bürgergeld, beim Wohngeld und bei den Ausstattungsausgaben.

siIn der Generaldebatte unterstrich der erkrankte Olaf Scholz (SPD) die Bemühungen seiner Regierung Energiekrise wird betont. Der Staat sorge dafür, dass “Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland diese Krise aus eigener Kraft überwinden können”. Das sei “eine Krise, von der wir heute sagen können: Unser Land hat sie im Griff.” Scholz nannte unter anderem die vollen Erdgasspeicher, LNG-Terminals, neue Lieferverträge, den Wiederanlauf von Kohlekraftwerken und den Weiterbetrieb von drei Kernkraftwerken. „All dies bedeutet, dass Deutschlands Energiesicherheit für diesen Winter gut gewährleistet ist“, sagt Scholz.

Die Bundeskanzlerin dankte den Bürgern für “Weitblick” und “gesunden Menschenverstand” beim Energiesparen. Das bleibe wichtig, sagte Scholz.

Er verwies auf Maßnahmen der Bundesregierung zur Entlastung der hohen Energiepreise, darunter eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas und Fernwärme sowie die Inanspruchnahme des Dezembervorschusses. Zudem tritt zum 1. März die Gas- und Strompreissperre der Bundesregierung in Kraft. Das Finanzministerium hat am Montag einen Gesetzentwurf vorgelegt, der auch rückwirkende Erleichterungen für Januar und Februar vorsieht. Allerdings müssen Bundestag und Bundesrat diesem Gesetz noch zustimmen.

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Gas- und Strompreisbremse

Auch Scholz begrüßte die Einigung zwischen Ampel und Union zum öffentliches Geld. „Ich bin froh, dass wir hier eine einvernehmliche Lösung gefunden haben – übrigens eine gute“, sagte Scholz am Mittwoch in der Bundestagsdebatte. Diese seien „Ausstiegspassagen aus der Langzeitarbeitslosigkeit, aus Hilfsjobs und in den Arbeitsmarkt“. Deshalb seien “bessere Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie weniger Bürokratie ganz wichtige Elemente” der Reform.

Scholz kritisierte den langen Reformwiderstand der Union. Während der Coronavirus-Pandemie hätten sie dazu beigetragen, dass Arbeitnehmer und Selbständige massive staatliche Hilfen erhielten, sagte die Kanzlerin. „Nimm nicht gleich dein Erspartes oder deine Wohnung – das hat damals für uns alle Sinn gemacht.“

Im Fall der Langzeitarbeitslosen sehe das die Union und ihr Fraktionsvorsitzender Friedrich Merz aber offenbar anders, sagte Soltz. Der Hauptunterschied zwischen der Koalition und der Union sei “offensichtlich das Bild, das wir von den Bürgern unseres Landes haben”.

Scholz: „Deutschland ist nicht mehr das Land der Funklöcher und Schlaglöcher“

Soltz sammelte die Milliarden Hilfspakete für Bürger und Unternehmen. Gleichzeitig werde in Infrastruktur und Digitalisierung investiert, „damit Deutschland nicht länger das Land der Funklöcher und Schlaglöcher, das Land der kaputten Brücken und verspäteten Züge bleibt.“ Im Sommer hat die Bundesregierung mit dem Neun-Euro-Ticket endlich Leben in den ÖPNV gebracht. „Und jetzt machen wir uns Sorgen Digitales Ticket Deutschland und mit einer Milliarde mehr Regionalisierungsmittel für einen langfristig attraktiven ÖPNV“.

Die Kanzlerin lobte auch die Zusammenarbeit in Europa in Rüstungsfragen. Mit Frankreich und Spanien wurde eine Einigung über die nächste Phase des gemeinsamen Luftkampfsystems FCAS erzielt. Damit sei “ein wichtiger Knoten gekappt”, sagte Scholz. Gleichzeitig konnte eine Beteiligung an der Wertschöpfung des Projekts für Deutschland gesichert werden.

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Mertz hatte der Bundesregierung zuvor vorgeworfen, ihren verteidigungspolitischen Verpflichtungen nicht nachzukommen. Entgegen der Ankündigung von Bundeskanzler Scholz kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine, die Verteidigungsausgaben mit sofortiger Wirkung auf über 2 % des BIP zu erhöhen, wird der Verteidigungshaushalt von diesem Jahr auf das nächste schrumpfen.

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