Rohstoffe fehlen: Dieses Produkt könnte im Supermarkt knapp werden

Aktualisiert am 06.12.2022 14:08

  • Den Verbrauchern könnte bald der Senf in den Regalen ausgehen.
  • Hersteller kämpfen mit Rohstoffknappheit und steigenden Preisen.

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Während der Corona-Pandemie ist der Preis für Senf bereits stark gestiegen. Aber jetzt ist der Preis nicht mehr das einzige Problem. Viele Hersteller sind derzeit in einer Notlage und kämpfen mit Lieferschwierigkeiten.

Grund dafür sei der Mangel an Rohstoffen, schreibt die „Lebensmittelzeitung“ (LZ). Die Situation bei der Versorgung mit Senfkörnern sei äusserst angespannt, sagte Develi-Chef Michael Durach. Züchter warten derzeit auf die neue Ernte aus Kanada. Es gibt noch Mengen auf dem Markt, aber zu sehr hohen Preisen.

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Besonders ernst ist die Lage in Frankreich

Deutsche Verbraucher kaufen gerne gelben Senf aus gelben Samen, während die Franzosen im Nachbarland braune Samen bevorzugen, die derzeit besonders knapp sind. In Frankreich kaufen Senfliebhaber lieber Handelsmarken, während die Deutschen Markenprodukte bevorzugen, so Develey-Chef Durach. Für Handelsmarkenhersteller lohnt sich das Geschäft jedoch nicht mehr. „In Frankreich haben einige Anbieter den Markt verlassen oder produzieren weniger“, sagte er der LZ.

„Der Kostendruck ist bei süßem Senf besonders hoch, weil sich neben Steigerungen bei Senfsaat, Verpackung und Energie auch der Zuckerpreis innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt hat“, sagt Franz Wunderlich, Geschäftsführer des Herstellers Händlmaier. “LZ”. Daher ist mit weiteren Preissteigerungen bei süßem Senf zu rechnen.

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Kleine Senfproduzenten haben es schwer

Besonders die kleinen Senfproduzenten leiden unter der Krise. René Damm, der seit elf Jahren die Senffabrik Watt’n Senf im nordfriesischen Klintum betreibt, wird trotz Vertrag nicht beliefert: „Mengen unter zehn Tonnen werden nicht mehr angeboten“, sagte der Unternehmer gegenüber LZ. . Er benötigt jährlich etwa 1,5 Tonnen braune und gelbe Senfkörner.

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Auch der Umsatz ist in diesem Jahr rückläufig. Sie liegt derzeit bei 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um große Kunden wie Reve bedienen zu können, musste er den Verkauf über seinen eigenen Online-Shop vorübergehend einstellen, da seine Restbestände fast aufgebraucht waren.
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Der Hersteller The Family Butchers Germany GmbH informiert über den Rückruf von Kaufland Salami. Das Unternehmen rät dringend davon ab, das Produkt zu konsumieren.

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