Spider-Man Miles Morales im Technik-Test

Nur wenige Monate nach Spider-Man Remastered erscheint Spider-Man: Miles Morales für PC. Sie überzeugt im Test mit einer noch imposanteren Optik, die allerdings nur GPUs frisst. Die Frame-Generierung im Rahmen von DLSS 3 konnte auf zwei Systemen im Newsroom nicht überzeugen.

Spider-Man: Miles Morals (PC) im Techniktest

Obwohl Spider-Man (Test) vier Jahre alt war, als es im Sommer 2022 auf dem PC veröffentlicht wurde, sah das Remaster richtig glatt aus. Mit dem nun schnell hinzugefügten Spider-Man: Miles Morales, das seit zwei Jahren auf PlayStation erhältlich ist, legen die Entwickler von Insomniac Games und Studio Nixxes, das erneut für die Computerumsetzung verantwortlich ist, noch einmal einen Teil nach oben.

Wie schon bei Spider-Man Remastered hat Nixxes auch bei Spider-Man: Miles Morales einige technische Features für den PC implementiert, die zum Teil schon für die Konsolen verfügbar waren, zum Teil aber noch nicht. Raytracing ist wieder mit an Bord, diesmal aber nicht nur mit Spiegelungen, sondern auch für Schatten. Auch Upsampling spielt im neuen Teil eine Rolle und die Auswahl an verfügbaren Modi ist groß: AMD FSR 2.1, Intel XESS, Nvidia DLSS 2.4 inklusive der neuen Version DLSS 3.0 und die herstellereigene IGTI-Technologie.

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Das Spiel sieht wirklich gut aus

Egal, wohin man schaut: Die Spielwelt von Miles Morales sieht etwas besser aus als in Spider-Man Remastered. Es wird die gleiche offene Welt von New York verwendet, die jedoch erweitert, angepasst und vor allem in ein winterliches Setting versetzt wurde. In Kombination mit der unglaublichen Detailfülle wirkt die Spielwelt so lebendig wie kaum eine andere heutzutage.

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Dass dieser Titel schon zwei Jahre alt ist, sieht man Spider-Man: Miles Morales nicht an. Die Animationen sind absolut erstklassig, die Gesichter sehr detailliert und die Spielwelt sowieso. Im Kampf gibt es viele Partikeleffekte, und besonders in den Zwischensequenzen sind die Texturen unglaublich scharf und detailliert, egal wie nah die Kamera ist.

Kurz gesagt, die Grafik von Spider-Man: Miles Morales macht einfach Spaß und erweckt das Spiel wirklich zum Leben. Allerdings ist der Motor nicht ohne Probleme. Am auffälligsten ist, dass die Grafik oft mit unglaublich feinen Details läuft, die selbst Nvidias DLSS nicht mehr so ​​gut glätten kann.

Raytracing und Oversampling spielen dabei eine wichtige Rolle

Generell hat das Upsampling im Spiel deutlich mehr zu kämpfen als noch in der Erstauflage, sodass eine hohe Bildstabilität auf diese Weise kaum zu erreichen ist. Außerdem sind die Strahlenreflexionen stellenweise recht gering aufgelöst. Aber das ist Trauer auf sehr hohem Niveau. Insgesamt gibt es derzeit wahrscheinlich kein schöneres Spiel.

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Das Grafikmenü von Spider-Man: Miles Morales ist umfangreich, es gibt viele individuelle Optionen und auch Voreinstellungen werden angeboten. Hinzu kommt eine dynamische Auflösung, die versucht, eine einstellbare Wunschbildrate von 30, 45 oder 60 FPS einzuhalten.

Zudem haben Gamer die Wahl zwischen AMD FSR 2.1, Intel XeSS, Nvidia DLSS 2.4 und DLSS 3.0, wobei DLSS 3.0 schließlich DLSS 2.4 plus Frame-Generierung (Details im Test) und Frame-Generierung auch ohne aktives DLSS 2 („Super Resolution )”) verwendet werden. Auf Nvidia-Grafikkarten können Sie Reflex separat von allen anderen Optionen ein- und ausschalten.

Das grafische Menü von Spider-Man Miles Morales

Was allerdings fehlt, ist ein einfacher FPS-Limiter, Möglichkeit zum Subsampling und Vergleichs-Screenshots oder detaillierte Beschreibungen der Optionen.

Spielvorhersagen bringen etwas mehr FPS, aber es gibt brauchbare Alternativen

Mit „Sehr niedrig“, „Niedrig“, „Mittel“, „Hoch“ und „Sehr hoch“ bietet Spider-Man: Miles Morales fünf verschiedene grafische Vorhersagen, wobei „Sehr hoch“ immer noch nicht das Maximum darstellt. Sowohl die anisotrope Filterung als auch die Schatten und die Option „Level of Detail“ lassen sich noch weiter steigern. Raytracing ist auch bei der sehr hohen Vorhersage deaktiviert, es muss immer manuell aktiviert werden.

Das Spiel bietet bis zu mittleren Einstellungen noch eine ordentliche Grafik, wobei es ratsam ist, die Texturqualität unabhängig von den Presets anzupassen – sie nimmt mit den Presets rapide ab.

Zumindest wenn die Grafikkarte der limitierende Faktor ist, ist es nicht ratsam, gleich mit den bisherigen Einstellungen oder individuellen Grafik-Detaileinstellungen zu agieren. Die Empfehlung hier ist, zunächst Oversampling zu versuchen, um die Leistung zu steigern. Da die bisherigen Einstellungen nicht viele FPS bringen, bringt Oversampling meist mehr. Ist hingegen der Prozessor der limitierende Faktor, helfen nur noch die Grafikdetails – oder Nvidias Frame-Generierung, wobei es derzeit zwar unwahrscheinlich ist, dass jemand eine GeForce RTX 4090 (Test) oder eine RTX 4080 (Test) besitzt, aber nicht Ein Prozessor, der schnell genug ist, kann Miles Morales ohne Probleme spielen.

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