WM 2022 – Cristiano Ronaldos Vertreter überstrahlt alle: Portugal zerlegt schwache Schweizer im Achtelfinale

Portugals Trainer Fernando Santos überraschte mit einer ungewöhnlichen Elf: Joao Cancelo, Ruben Neves und Superstar Cristiano Ronaldo, die bisher in allen Spielen der Mannschaft von Beginn an spielten, saßen gegen die Schweiz nur einmal auf der Bank.

Es gab acht Änderungen in der Startelf. Nur Diogo Costa, Pepe und Diogo Dalot blieben für das Spiel gegen Südkorea im Kader. Die Schweiz hingegen wagte keine Experimente: Lediglich Yann Sommer war nach der Genesung wieder im Einsatz und Edimilson Fernandes ersetzte hinten den verletzten Silvan Widmer.

Santos lag in seiner Formation richtig: Sein Portugiese startete stark und machte schnell das 1:0: Ronaldos junger Ersatzmann Goncalo Ramos bekam den Ball in einem ungünstigen Winkel in den Strafraum, ging dann aber mit dem linken Fuß so sicher und so hart, dass der Ball ging schnell an Sommer vorbei und traf die Latte (von 18).

Die Selecao hielt weiter Druck und wurde eine Viertelstunde später belohnt: Nach einer furiosen Ecke gewann Pepe ein Kopfballduell mit Manuel Akanji und hob den Ball aus kurzer Distanz ab (33.) – kurz vor der Halbzeit verpasste Ramos. clever pariert von Sommer bis zum Doppelpack (43.).

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So ging der niedergeschlagene Schweizer nach 45 miserablen Minuten vom Feld. Doch die Hoffnungen der Nats wurden schnell zunichte gemacht. Die erste Entscheidung fiel in der 51. Minute, als der junge Ramos seinen Doppelpack ausgleichte und nach einer Flanke von Dalot aus kurzer Distanz vollendete.

Vier Minuten später setzte Guerreiro den Ball mit einem feinen Abschluss unter die Latte (55.), bevor Akanji (58.) den Ball nach einem Eckstoß über die Linie schob und zum Ehrentreffer der Schweiz sorgte.

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Ramos war in der 67. Minute der Mann des Abends, als der 21-Jährige von Benfica Sommer zu seinem dritten Tor traf. In der Nachspielzeit brach der eingewechselte Verteidiger Leao erneut links ab und schmetterte den Ball mit einem Innenlevel ins rechte obere Eck (90+2).

Nach dem Schlusspfiff feierten die Portugiesen nicht nur einen 6:1-Sieg gegen eine müde und desinteressierte Schweizer Mannschaft, sondern zogen auch ins Viertelfinale ein.

Matchwinner Ramos verteidigt Ronaldo: „Er ist unser Kapitän“

Stimmen zum Spiel:

Goncalo Ramos (Portugal): „Ja, es war ein wahr gewordener Traum: Heute anfangen und dann schnell etwas beitragen. Wenn ich weiter alles gebe, werde ich beim nächsten Spiel dabei sein. Vor dem Spiel habe ich auch mit Cristiano Ronaldo, unserem Kapitän, gesprochen.“

Fernando Santos (Portugal): „Wir wollten, dass die Mannschaft sehr flüssig ist. Wir waren sehr gut, wir hatten viel Kontrolle, viel Selbstvertrauen und ließen den Ball laufen. Heute hat alles gut funktioniert.“

Murat Yakin (Schweizer Nationaltrainer): Leider ist der Plan nicht aufgegangen, aber das müssen wir akzeptieren. Niederlage tut weh. Wir sind traurig. Wir wollten unser Land glücklich machen, aber es hat nicht geklappt. Der Gegner begann gut. Vieles lief nicht gut.

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Das wurde festgestellt: Ist Portugal ein ernsthafter Kandidat?

Im Vorfeld der WM wurden die Portugiesen zwar immer wieder als Titelfavoriten genannt, gehörten aber nicht zu den Top-Anwärtern auf den Titel. Spätestens nach dem heutigen Spiel sollte diese Einschätzung aktualisiert werden. Portugal präsentierte sich als stürmische, entfesselte Einheit, der die Schweizer Abwehr nicht einmal ansatzweise Paroli bieten konnte. Bernardo Silva, Bruno Fernandes und Otavio versorgten die Angriffslinie mit perfekter Wut und platzierten Pässen, die Ramos und Joao Felix mit einem furiosen Zweikampf annahmen und vollendeten. Hinten klärte die Einheit aus Ruben Dias und Pepe alles vor dem Tor – Diogo Costa sorgte für starken Rückhalt. Zudem ist das portugiesische Team mit Spielern wie Cristiano Ronaldo, Ruben Neves oder Rafael Leao von der Bank mit einer nie dagewesenen Breite gesegnet. In diesem Fall dürfte die Selecao Titelanwärter sein.

Ballack analysiert Ronaldos rettende Rolle: „Es stimmt“

Anzahl der Spiele: 3

Natürlich verdient der 21-jährige Goncalo Ramos nach diesem verrückten Spiel eine besondere Auszeichnung. Der Stürmer von Benfica hatte vor seiner Nominierung für die WM null Länderspiele für Portugal bestritten und stand nur 37 Minuten im Kader, bevor er im Achtelfinale in die Fußstapfen von Cristiano Ronaldo trat: Der Druck könnte größer nicht sein. Ramos war das jedoch egal, mit drei Toren und einem Assist holte er sich eindrucksvoll den Man-of-the-Match-Titel und machte damit auf der größten Bühne des Fußballs auf sich aufmerksam.

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