WM 2022, DFB – Berti Vogts: „Kritik in Bierhoff-Umfeld nicht gewünscht“

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„Kritik war in Bierhoffs Umfeld nicht erwünscht“

Diese Bierhoff-Erben werden nun gehandelt

Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft aus der WM warf DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff das Handtuch. Bierhoff hat seinen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund gekündigt.

Während Oliver Bierhoff die „notwendige Selbstkritik“ bezeugt, wird er dennoch herausgefordert. Jetzt ausgerechnet von dem Trainer, unter dem er das wichtigste Tor seiner Karriere erzielte. Die Aussage von Berti Vogts ist eindeutig.

DNach Ansicht von Ex-Trainer Berti Vogts sind die fehlenden Reibungen im Deutschen Fußball-Bund der Grund für die sportliche Krise der Nationalmannschaft. „Im DFB hat es in den vergangenen Jahren zu viel Eintracht gegeben. Das führte vielerorts zum Stillstand“, schreibt Vogts in der „Rheinischen Post“. Er hoffe daher, dass Ex-Nationalspieler Matthias Sammer den DFB auch in Zukunft als kritischer Geist unterstützen werde.

Vogts schätzt ein, dass es im Verein niemanden gibt, der über unangenehme Dinge sprechen würde. „Das ist sicherlich Oliver Bierhof anzulasten. „Ich habe ihn oft darauf hingewiesen, aber Kritik war in seinem Umfeld nicht erwünscht“, erklärt der 75-Jährige. Nun müsse DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke mit Sammer „wieder eine gesunde Streitkultur im DFB etablieren“.

Vogts ist der Meinung, Bundestrainer Hansa Flick solle im Amt bleiben dürfen. Der Cheftrainer müsse nun das „volle Vertrauen des DFB“ haben, „unseren Fußball wieder in die Erfolgsspur zu bringen“.

Bierhoff erzielte unter Vogts das Golden Goal

Nach einem weiteren peinlichen Ausscheiden in der Vorrunde – mit einem Tiefpunkt bei der ersten 1:2-Niederlage gegen Japan – folgte ein großer Krisengipfel um die Nationalmannschaft und die Verantwortlichen. Am Ende des Tages wurde der Vertrag des „Geschäftsführers Nationalmannschaften und Akademie“, wie Bierhofs Position im Detail hieß, vorzeitig beendet.

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Der 54-Jährige selbst sagte zu seinem Abgang: „Meine Arbeit war immer von der Überzeugung geleitet, dass ich für den DFB und die Nationalmannschaft mein Bestes geben werde. Die Leistung der Männer-Nationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften in Russland und Katar tut mir noch mehr weh.” 2018 scheiterte die deutsche Mannschaft in der Vorrundengruppe an Schweden, Mexiko und Südkorea.

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Bierhoff weiter: „Deshalb verzichte ich nicht auf die nötige Selbstkritik.“ Berti Vogts, unter dem Bierhoff im EM-Finale 1996 in England gegen Tschechien das goldene Tor erzielte, sieht das anders.

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